Hierfür wird die Systeminstanz Admin-Berechtigung benötigt
Systeminstanzen werden grundsätzlich in zwei Arten unterschieden. Im Folgenden werden die beiden Arten differenziert:
Externe Systeminstanzen
Externe Systeminstanzen wie z.B. VCC19 importieren schon bestehende User und Gruppen aus externen, meist VCC Instanzen in Identity hinein. Dafür ist zwingend eine Datenbank-Verbindung erforderlich. Es werden nur MS SQL Server unterstützt.
Integrierte Systeminstanzen
Integrierte Systeminstanzen sind eigene Instanzen, die keine externe Datenanbindung benötigen. Für diese Art der Systeminstanz wird nur ein eindeutiger Name benötigt.
Verwaltung
Mithilfe der Tabelle können externe, also auch integrierte Systeminstanzen verwaltet werden. Durch die Eingabe in das Sucheingabefeld kann nach einzelnen Systeminstanzen gefiltert werden. Via Drag-and-drop kann die Reihenfolge der einzelnen Spalten geändert werden. Die Sortierung der Spalten kann mit einem Klick auf die jeweilige Spalte umgeschaltet werden. Bei einem Klick auf eine Tabellenzeile erfolgt die Detailansicht der Systeminstanz. Die Ansicht um neue Systeminstanzen zu erstellen kann durch den Button „Systeminstanz anlegen“ geöffnet werden.
Anlegen/Bearbeiten
Externe Systeminstanz
Im ersten Schritt geben sie einen Instanznamen ein. Dieser Name muss pro Systeminstanz eindeutig sein. Wählen Sie einen externen „Provider Type“ aus. Nur bei externen Systeminstanzen ist die externe ID obligatorisch.
Danach tragen Sie die IP/Domain/Hostname des SQL Servers (z. B. localhost) und den Datenbanknamen der VCC_Core Datenbank ein. Diese beiden Felder sind obligatorisch.
Sollten auf einem Server mehrere Datenbankinstanzen im Betrieb sein, dann ist die jeweilige Serversysteminstanz verpflichtend.
Für die Datenbank Authentifizierung werden im Regelfall Benutzername und Passwort des Datenbankbenutzers benötigt. Diese Angaben werden nur benötigt, wenn die Option “Trusted Connection” nicht ausgewählt ist. In diesem Fall wird das Windows Benutzerkonto für die Authentifizierung verwendet.
Abschließend konfigurieren Sie Zeitüberschreitung der Verbindung in Sekunden. Wählen Sie aus, ob die SSL-Verschlüsselung verwendet werden soll. Außerdem wählen Sie aus, ob dem Server-Zertifikat vertraut wird.
Integrierte Systeminstanzen
Bitte wählen Sie einen eindeutigen Namen für die Systeminstanz aus. Eine externe ID kann optional eintragen werden. Diese kann als externe Referenz auf andere Systeme verwendet werden.
Admin-Anmeldeinformationen
In jeder Systeminstanz wird automatisch ein Administrator-Benutzer erstellt. Dieser Administrator ist Teil der Systemadministratoren-Gruppe, welche über sämtlichen Berechtigungen verfügt.
Die Anmeldeinformationen des Administrators werden einmalig angezeigt und müssen vom Administrator sicher extern aufbewahrt werden.
SMTP Config
Im Tab SMTP-Konfiguration werden die Einstellungen für den Versand von E-Mails über einen SMTP-Server verwaltet. Diese Konfiguration wird von der jeweils ausgewählten Systeminstanz verwendet, um System-E-Mails, wie beispielsweise Passwort-Zurücksetzen-E-Mails, zu versenden.
Über die Eingabefelder werden die Verbindungsdaten des Mailservers hinterlegt. Dazu gehören insbesondere der SMTP-Host, der Port sowie die Zugangsdaten für die Authentifizierung am Mailserver. Zusätzlich kann festgelegt werden, welche Absenderadresse für ausgehende E-Mails verwendet wird.
Nach der Eingabe oder Änderung der SMTP-Daten müssen die Einstellungen gespeichert werden. Die gespeicherte Konfiguration wird anschließend für den E-Mail-Versand der Systeminstanz verwendet.
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Feld |
Beschreibung |
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Adresse des SMTP-Servers, über den die E-Mails versendet werden. |
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Port des SMTP-Servers, z. B. |
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Benutzername für die Anmeldung am SMTP-Server, sofern eine Authentifizierung erforderlich ist. |
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Kennwort des SMTP-Benutzers. Das Kennwort sollte nur von berechtigten Personen gepflegt werden. |
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E-Mail-Adresse, die als Absender für ausgehende Nachrichten verwendet wird. |
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Anzeigename des Absenders, der beim Empfänger angezeigt wird. |
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Aktiviert die verschlüsselte Verbindung zum SMTP-Server, sofern diese vom Server unterstützt oder vorausgesetzt wird. |
Unternehmensinformationen
Im Bereich Unternehmensinformationen können die Stammdaten des Unternehmens hinterlegt werden. Dazu gehören insbesondere der Unternehmensname, die Adresse sowie weitere Kontaktinformationen wie Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Website. Diese Informationen werden in Footer von System-E-Mails verwendet.
Im Bereich Spracheinstellungen wird festgelegt, in welcher Sprache Password-Reset-E-Mails versendet werden.
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Unternehmensname: Name des Unternehmens, der in System-E-Mails und Vorlagen angezeigt werden kann.
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Adresse und Kontaktdaten: Informationen wie Straße, PLZ, Ort, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Website.
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Sprache: Legt die Standardsprache für automatisch generierte E-Mails fest.
E-Mail Vorschau
Die Live-Vorschau ermöglicht Administratoren, die Passwort-Zurücksetzen-E-Mail in Echtzeit zu sehen, bevor sie an Endbenutzer versendet wird.
Jede Änderung an den Konfigurationen wird sofort in der Vorschau angezeigt. Dadurch kann jederzeit überprüft werden, wie die finale E-Mail aussehen wird und welche Informationen den Empfängern angezeigt werden.
Nach der Konfiguration und einem erfolgreichen Test der SMTP-Verbindung, mit dem bestätigt wird, dass die Verbindung zum hinterlegten SMTP-Server hergestellt werden konnte, kann über den Button „Forgot Password?“ im Login-Formular eine Passwort-Zurücksetzen-E-Mail angefordert werden.
Passwort zurücksetzen
Über den Link „Forgot password?“ auf der Anmeldeseite öffnet sich der Dialog „Reset password“. Um eine Passwort-Zurücksetzen-E-Mail anzufordern, muss der Benutzer folgende Informationen angeben:
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System Instance: Auswahl der Instanz, für die das Passwort zurückgesetzt werden soll.
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Username: Benutzername des Kontos.
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E-Mail-Adresse: Die dem Benutzerkonto zugeordnete E-Mail-Adresse.
Nach Klick auf „Send reset link“ wird eine Passwort-Zurücksetzen-E-Mail für die ausgewählte Instanz versendet, sofern die angegebenen Daten gültig sind.
Nach erfolgreicher Validierung der Angaben wird eine E-Mail zur Passwort-Zurücksetzung versendet. Die E-Mail wird in der Sprache erstellt, die für die jeweilige Systeminstanz in den Spracheinstellungen konfiguriert wurde.
Die E-Mail enthält eine Schaltfläche „Passwort zurücksetzen“ sowie einen alternativen Reset-Link. Über diesen Link gelangt der Benutzer zur Seite, auf der ein neues Passwort vergeben werden kann.
Hinweis: Für Active-Directory-(AD)-Benutzer erfolgt die Passwortverwaltung zentral über das Active Directory. Daher wird für diese Benutzer keine Passwort-Zurücksetzen-E-Mail versendet.
Die E-Mail enthält:
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eine persönliche Begrüßung,
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Informationen zur Passwort-Zurücksetzung,
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eine Schaltfläche „Passwort zurücksetzen“,
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einen alternativen Reset-Link,
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einen Sicherheitshinweis zur begrenzten Gültigkeit des Links,
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sowie die Unternehmensinformationen der jeweiligen Systeminstanz.
Durch Klick auf „Passwort zurücksetzen“ wird der Benutzer zur Seite für die Vergabe eines neuen Passworts weitergeleitet.
Auf dieser Seite kann ein neues Passwort für das Benutzerkonto festgelegt werden. Hierfür sind folgende Eingaben erforderlich:
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New password: Eingabe des neuen Passworts.
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Confirm new password: Erneute Eingabe des Passworts zur Bestätigung.
Um die Passwortänderung abzuschließen, müssen beide Eingaben identisch sein und den definierten Passwortrichtlinien entsprechen.
Sobald das neue Passwort gespeichert wurde (Save new password), kann der Benutzer die Anmeldeseite aufrufen und sich mit den neuen Zugangsdaten authentifizieren.
Über den Link „Back to login“ kann jederzeit zur Anmeldeseite zurückgekehrt werden, ohne die Passwortänderung abzuschließen.
Löschen
Beim Löschen der Systeminstanz werden alle zugehörigen Benutzer und Gruppen ebenfalls gelöscht.
Eine Systeminstanz aus der Tabelle auswählen. In der Titelleiste auf den Button „Löschen“ klicken. Dem Benutzer wird die zu löschende Systeminstanznamen angezeigt. Diese Aktion erfordert die Bestätigung des Benutzers und kann nicht rückgängig gemacht werden.